Kleine Eingriffe
Kleine Eingriffe sind hier unkompliziert möglich. Dies reicht vom harmlosen Muttermal bis hin zu bösartigen kleinen Hauttumoren. Oft finden sich solche Tumore im Gesicht, da die Haut dort viel UV-Strahlung abbekommen hat. Wir bieten auch die kosmetisch vorteilhafte Kürettage an.
Auch chronische Infekte an den Zehen oder Fingern können versorgt werden. Akute Abszesse werden ebenfalls operativ gespalten oder ausgeschnitten.

Manche Therapien und Diagnostika sind nur als Selbstzahlerleistung (IGeL) möglich:
Entfernung von analen Falten (Marisken)
Entfernung von Hautanhängseln und Alterswarzen
Entfernung von Atheromen
Entfernung von Lipomen aus kosmetischen Gründen
PSA-Test
Dickdarmtransitzeitmessung
Magentransitzeitmessung
Wir beraten Sie gerne unverbindlich.
Proktologie
Die Proktologie ist der medizinische Fachbereich, der sich auf die Diagnose und Therapie von Erkrankungen des Enddarms und Afters spezialisiert hat.
Unser Fokus liegt auf schonenden Behandlungsmethoden in einer vertrauensvollen Umgebung. Wir bieten das gesamte Spektrum der Proktologie an.
Bei uns sind Sie richtig mit Hämorrhoiden, Fissuren, Fisteln und anderen Beschwerden des Afters. Hierzu zählen auch infektiöse Fragestellungen.
Vielfach sind Behandlungsmöglichkeiten ohne Operation möglich.
Zudem bieten wir die Krebsfrüherkennung beim Mann an. Ab 45 Jahren hat jeder Mann einen Anspruch auf eine jährliche gesetzliche Früherkennungsuntersuchung. Sprechen Sie uns gerne an.
proktolog. Spektrum
Hämorrhoiden: Knotenförmige, krampfaderartige Erweiterungen des Gefäßpo sters am Ausgang des Enddarms. Sie sind das häufigste proktologische Problem. Eine stadiengerechte Therapie ist notwendig.
Fissur: Ein schmerzhafter, länglicher Einriss in der Schleimhaut des Analkanals. Sie führt oft zu starken Schmerzen und Blutungen beim Stuhlgang.
Fistel / Abszess: Die Analfistel ist eine pathologische Verbindung zwischen dem Analkanal und der Hautoberfläche. Der Perianalabszess ist die akute, eitrige Entzündung, die der Fistel oft vorausgeht.
Sinus pilonidalis: Auch Steißbeinfistel genannt. Eine chronische Entzündung, meist im Bereich der Steißbeinregion, die oft Haare einschließt und chirurgisch behandelt werden muss.
Condylome, Feigwarzen (Condylomata acuminata), ausgelöst durch Humane Papillomviren (HPV), sind sexuell übertragbar und treten oft perianal auf.
Analekzem: Eine entzündliche Hauterkrankung der Analregion, die stark juckt und nässt. Oft ausgelöst durch falsche Hygiene oder andere proktologische Grunderkrankungen.
Analtumore: Gutartige oder bösartige Wucherungen im Analkanal oder am Afterrand (z.B. Analkarzinom). Der Ausschluss dieser ist eine zentrale Aufgabe.
Inkontinenz (Stuhlinkontinenz): Die Unfähigkeit, Winde oder Stuhl kontrolliert zurückzuhalten. Dies ist ein komplexes Feld, das Diagnostik und gelgentlich eine chirurgische Korrektur erfordert.
Obstipation (chronische Verstopfung): Obwohl oft internistisch behandelt, können obstruktive Defäkationsstörungen oder Enddarmfunktionsstörungen chirurgisch oder proktologisch angegangen werden.
Proktitis: Eine Entzündung der Schleimhaut des Enddarms (Rektum). Kann infektiös oder die Folge chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen sein.
Enddarmvorfall (Rektumprolaps): Das Herausstülpen von Enddarmwand oder gesamten Enddarms durch den After. Muss fast immer chirurgisch korrigiert werden.
Künstlicher Darmausgang (Stoma): Die Anlage, Versorgung und ggf. die Rückverlegung eines künstlichen Darmausgangs (Kolostoma oder Ileostoma). Dies ist ein wichtiger Bereich der viszeralen Chirurgie, zu der die Proktologie eng gehört.
Kurzdarmsyndrom: Ein seltener Zustand, bei dem ein großer Teil des Dünndarms entfernt wurde. Dies ist primär ein Thema der allgemeinen/viszeralen Chirurgie und Ernährungsmedizin, gehört aber zum breiten Spektrum, das in einer spezialisierten chirurgischen Praxis behandelt werden kann.
Sexuell übertragbare Krankheiten (STD/STI): Relevant, da die Manifestationen (z.B. Condylome, Syphilis-Läsionen, Herpes) oft im Analbereich auftreten und eine spezifische Diagnostik erfordern.
Reizdarm
Das Reizdarmsyndrom ist eine häufige, funktionelle Erkrankung des Darms, bei der keine organischen Ursachen nachweisbar ist. Die Betroffenen leiden dennnoch unter den Beschwerden wie Bauchweh und Durchfall und sind häufig sozial eingeschränkt.

Die genaue Ursache des Reizdarms ist nicht geklärt, vermutlich spielen eine gestörte Darmbewegung, eine veränderte Darmflora, Stress und eine erhöhte Empfindlichkeit des Darms eine Rolle. Die Diagnose wird gestellt, wenn andere Erkrankungen ausgeschlossen wurden. Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden und erfordert ein strukturiertes Vorgehen zur Kombination verschiedenster Therapieoptionen.
Cannabis-Therapie
Eine ärztlich begleitete Cannabistherapie bietet Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, medizinisches Cannabis unter fachlicher Aufsicht zur Linderung bestimmter Beschwerden einzusetzen. Sie kommt vor allem bei chronischen Schmerzen, Spastiken, Appetitlosigkeit oder Übelkeit zum Einsatz, wenn herkömmliche Therapien nicht ausreichend wirken.

Die Behandlung erfolgt nach ärztlicher Prüfung und individueller Dosierungsanpassung, um Wirksamkeit und Verträglichkeit zu sichern. Medizinisches Cannabis ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Ziel der Therapie ist es, Lebensqualität zu verbessern und Symptome wirksam zu lindern – stets unter sicherer, kontrollierter verantwortungsvoller Anwendung. Diese Therapie bieten wir nur als Selbstzahlerleistung an.
komplizierte Wunden
Diabetes mellitus, arterielle Durchblutungsstörungen und venöse Insuffizienz sind starke Risikofaktoren für eine komplizierte Wunde vornehmlich an den Füßen und Unterschenkeln.

Neben der Therapie der Ursache ist aber auch eine lokale Wundtherapie notwendig. Dies gestaltet sich sehr häufig langwierig und wenig zufriedenstellend. Hier versuchen wir durch Know-How, Kontinuität und Hartnäckigkeit möglichst eine optimale Wundversorgung zu erreichen.
Impfen schützt
Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Sie schützen nicht nur Sie selbst, sondern auch Ihre Familie und Ihr Umfeld vor schweren Infektionskrankheiten.
Wir bieten alle von der STIKO empfohlenen Schutzimpfungen an:
- Standardimpfungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Auffrischimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten)
- Grippeimpfung
- COVID-19-Impfung
- Pneumokokken- und Herpes-Zoster-Impfung

Impfcheck gefällig? Bringen Sie Ihren Impfausweis mit – wir prüfen gerne Ihren Impfstatus und beraten Sie individuell, welche Impfungen für Sie sinnvoll sind.
Die Kosten für empfohlene Standardimpfungen werden von Ihrer Krankenkasse übernommen.
Vereinbaren Sie einen Termin – gemeinsam sorgen wir für Ihren bestmöglichen Impfschutz!
